23-10-2017 


14.11.2009 9.Spieltag A-Junioren Landesliga

Wende nach der Pause

JSG Leinefelde - FSV Wacker 03 Gotha 3:2 (0:2)

Zu einem wahren Spitzenspiel mit Chancen auf beiden Seiten trugen die Akteure beider Mannschaften am Samstag bei. Mit einer Energieleistung wandelten die Leinefelder Junioren einen 0:2-Rückstand in einen knappen Heimsieg um.

Quelle: Thüringer Allgemeine Von Siegfried GEYER

Die Einheimischen legten los wie die Feuerwehr. Nach einem schönen Spielzug kam Björn Bause (3.) freistehend zum Schuss. Er ging volles Risiko nahm die Flanke von Martin Becker direkt, doch das Leder verfehlte um Haaresbreite das Ziel. Wenige Minuten später brachte Kapitän Dominik Dahlke einen Freistoß aus gut vierzig Metern vor das Tor der Gäste. Die Leinefelder Angreifer setzten nicht energisch genug nach, sorgten aber für so viel Unordnung, dass nur der Querbalken den Torerfolg verhinderte. Zwei Minuten später war es erneut Björn Bause, der die Führung hätte erzielen können. So kam es, wie es kommen musste. Nach einer Ecke stimmte in der Leinefelder Hintermannschaft die Zuordnung nicht und Yves Kästner brachte die Gäste in Front. Bis zu diesem Zeitpunkt waren die Gothaer nur mit Fernschüssen gefährlich. Die Hausherren stellten mit zunehmender Spieldauer im ersten Abschnitt das Fußballspielen ein. Fehlpässe und schwaches Zweikampfverhalten luden die Wacker-Akteure förmlich ein. Auch der zweite Gegentreffer resultierte aus einer Standardsituation. Nach einem Freistoß tauchte Max Seifert am entlegenen Pfosten auf und schob ein.

Nach dem Seitenwechsel agierten die Einheimischen wie ausgewechselt, zeigten ihren gefährlichen Kombinationsfußball über die Flügel, wobei die Gäste bei Kontern immer gefährlich waren. Martin Becker erzielte dreißig Sekunden nach Wiederbeginn den wichtigen Anschlusstreffer. In der Folgezeit setzten die Einheimischen alles auf eine Karte. Den schönsten Spielzug über Lucas Trapp und Dusty Dreßler schloss Martin Becker erfolgreich ab. Sieben Minuten vor Ende zog Daniel Nachtwey aus achtzehn Metern ab und der Ball schlug zum vielumjubelten Siegtreffer ein. Aus einer geschlossenen Mannschaft ragte noch Torwart Patrick Reimann heraus, der bei verschiedenen brenzligen Situationen auf dem Posten war.

Reimann, Reimann, Watterott, Lorenz, Dahlke, Becker, Dreßler, Trapp, Nachtwey (89. Klippstein), Machatschek (88. Fischer), Hofmeister, Bause (60. Prühl)

Schiedsrichter: Backhaus (Steinheuterode), Zu.: 50

Tore: 0:1 Kästner (23.), 0:2 Seifert (38.), 1:2, 2:2 Becker (46./66.), 3:2 Nachtwey (83.)

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